Kritische rohstoffe
Ermittlung kritischer Rohstoffe
Kritische und strategisch wichtige Rohstoffe sind für die europäische Wirtschaft unverzichtbar. Viele Unternehmen sind bei ihrer Produktion oder der Erbringung von Dienstleistungen direkt auf diese Rohstoffe angewiesen. Beispiele hierfür sind Lithium für Batterien und Bauxit als Ausgangsstoff für Aluminium. Die Verfügbarkeit dieser Rohstoffe ist weltweit unter Druck. Geopolitische Spannungen, regionale Instabilität und Klimakatastrophen machen die internationalen Lieferketten zunehmend anfällig.
Dies birgt klare Risiken für Unternehmen. Eine Unterbrechung der Lieferkette kann zu Betriebsausfällen, höheren Kosten oder zum Verlust von Kunden führen. Deshalb ist es von entscheidender Bedeutung zu wissen, welche kritischen Rohstoffe Sie verwenden und woher diese stammen. Dies ist nicht nur eine gesetzliche Verpflichtung, sondern auch ein strategischer Schritt zum Aufbau eines zukunftsfähigen Unternehmens.
Je weniger Sie von knappen und anfälligen Lieferketten abhängig sind, desto widerstandsfähiger wird Ihr Unternehmen. Sie reduzieren Risiken, erhöhen die Versorgungssicherheit und bauen einen widerstandsfähigen Betrieb auf. Zudem sind viele kritische Rohstoffe knapp. Ein besonderes Augenmerk auf dieses Thema zu legen, trägt daher nicht nur zum Risikomanagement bei, sondern auch zu nachhaltigen und verantwortungsvollen Geschäftspraktiken.
So gehen wir vor – Ihr persönlicher Aktionsplan in vier Schritten
1. Beschaffungsanalyse
Gemeinsam mit der Beschaffungsabteilung ermitteln wir sorgfältig, welche Rohstoffe Sie einkaufen und woher diese stammen. Anschließend ordnen wir diese Rohstoffe entsprechend ihrer Bedeutung für Ihr Unternehmen nach Priorität. Dazu zählen nicht nur offiziell als „kritisch“ eingestufte Rohstoffe, sondern auch solche, die für Ihren Geschäftsbetrieb strategisch unverzichtbar sind. So entsteht ein klarer Überblick über die Rohstoffe, die wirklich Beachtung verdienen.
2. Risikoanalyse
Für jeden ausgewählten Rohstoff untersuchen wir sowohl die Risiken als auch die Chancen. Wir prüfen Schwachstellen in der Lieferkette, geopolitische Abhängigkeiten, die Verfügbarkeit von Alternativen sowie die möglichen Auswirkungen auf Ihren Geschäftsbetrieb. So erhalten Sie ein klares Bild davon, welche Lieferketten das größte Risiko darstellen und wo es Raum für Verbesserungen oder Substitutionen gibt.
3. Plan zur Schadensminderung
Auf der Grundlage der Risikoanalyse legen wir fest, welche Maßnahmen zur Risikominderung erforderlich sind. Diese können von alternativen Lieferanten und Materialersatzstoffen bis hin zu Prozessanpassungen oder Bestandsstrategien reichen. Für jede Rohstofflieferkette treffen wir spezifische Entscheidungen, die auf die Herkunft, die Verwendung und den strategischen Wert des Materials abgestimmt sind.
4. Umsetzung
Schließlich unterstützen wir Sie dabei, diese Maßnahmen in Ihrem Unternehmen zu verankern. Wir bieten Unterstützung bei Schulungen im Beschaffungswesen, bei der Entwicklung von Richtlinien und beim Aufbau von Prozessen, die sicherstellen, dass das Risikomanagement auch in Zukunft effektiv funktioniert. Auf diese Weise wird das Management von Rohstoffrisiken zu einer standardisierten, soliden Geschäftspraxis.
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Häufig gestellte fragen
Kritische Rohstoffe sind Stoffe, die die EU sowohl als wirtschaftlich wichtig als auch als anfällig hinsichtlich der Versorgungssicherheit einstuft. Strategische Rohstoffe sind eine Untergruppe davon: Dabei handelt es sich um die Rohstoffe, die die EU für den ökologischen Wandel, die Digitalisierung, die Verteidigung und die Weltraumforschung als besonders wichtig erachtet. Insgesamt wurden 34 Rohstoffe als kritisch und 17 davon als strategisch eingestuft.
Ja. Ein Stresstest ist für jeden Rohstoff sinnvoll, der für Ihr Unternehmen von Bedeutung ist. Selbst Materialien, die nicht auf der EU-Liste stehen, können Risiken bergen – beispielsweise aufgrund der Abhängigkeit von einem einzigen Lieferanten, erheblicher Preisschwankungen oder begrenzter Alternativen. Deshalb betrachten wir nicht nur EU-kritische oder strategische Rohstoffe, sondern auch Materialien, die für Ihr Unternehmen unverzichtbar sind.
Zu den von Unternehmen am häufigsten verwendeten kritischen Rohstoffen zählen Lithium und Graphit in Batterien, Seltenerdmetalle für Magnete, Kobalt in der Elektronik sowie Bauxit/Aluminium und Kupfer in einer Vielzahl industrieller Anwendungen. Darüber hinaus gibt es viele weitere kritische Rohstoffe, die zum Einsatz kommen können, wobei dies je nach Branche und Unternehmen sehr unterschiedlich ist.
Erste schritte mit ihrem eigenen team
Wir legen großen Wert auf Teamarbeit. Wir passen unsere langfristigen strategischen Programme individuell an die spezifischen Bedürfnisse Ihres Unternehmens oder Ihrer Organisation an. Wir sind ein engagiertes Team aus drei bis sechs Experten – vielfältig und belastbar. Gemeinsam begleiten wir Ihre Organisation von der Entwicklung bis zur Umsetzung. So stellen wir Qualität sicher und gewährleisten die Kontinuität Ihrer Nachhaltigkeitsinitiativen. Sind Sie bereit, gemeinsam etwas zu bewirken?

